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29. August 2011:
ATEMPAUSE - Demenzbetreungsgruppe
des Diakonieverbandes Bad Salzuflen
Die Gruppe soll die pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz entlasten, indem sie eine Pause bei der täglichen Pflege und Betreuung ermöglicht.
Einmal wöchentlich können Angehörige den dementen Menschen in das Gemeindehaus der Auferstehungskirche im Gröchteweg 30 bringen, um ihn dort in der Zeit von 15.00 – 17.30 Uhr betreuen zu lassen.
Sie selbst haben dann Zeit für sich selbst. Zeit um all das zu machen, was die erforderliche ständige Aufmerksamkeit, die dem Demenzerkrankten geschenkt werden muss, sonst nicht zulässt.
Kleine Gruppe
Die Betreuung findet in einer kleinen Gruppe statt. Die Betreuung übernehmen eine ex. Altenpflegerin und eine Beschäftigungstherapeutin. Unterstützt werden sie von ehrenamtlichen und diakonischen Helfern.
Sicherheit, Geborgenheit und Orientierung
Eine besondere Bedeutung hat für uns eine wertschätzende und tolerante Atmosphäre. Ein wiederkehrender Ablauf, der sich an den Bedürfnissen, Gefühlen und Fähigkeiten der Betroffenen orientiert, sorgt für Sicherheit, Geborgenheit und Orientierung. Altbekannte Lieder sollen werden gesungen, dabei wird Kaffee getrunken.
Den Dementen werden kleine neue Impulse gegeben, um die noch vorhandenen geistigen Fähigkeiten zu aktivieren.
Kostenerstattung über Pflegekassen
Die Pflegekassen zahlen für dementiell Erkrankte monatlich bis zu 200 € für Betreuungsleistungen. Eine Pflegestufe ist nicht Vorraussetzung.
Information und Anmeldung
Diakonieverband Bad Salzuflen, Heldmanstraße 45 (Altes Klinikum Schötmar)
Telefon: 05222 99950
14. Oktober 2010:
Eröffnung des Beratungsbüros Alter, Pflege und Behinderung
des Diakonieverbandes Bad Salzuflen
im Café “Der Kleine Grünauer”, Wenkenstraße 1
Die Stadt Bad Salzuflen hat zum 01.10.2010 das “Senioreninfobüro” der Stadt im Rahmen der Haushaltskonsolidierung geschlossen. In Absprache mit Sozialamtsleiter Herrn Heuer wurde nach Alternativen für die Beratung älterer, pflegebedürftiger Menschen und deren Angehöriger gesucht.
Mit dem Café „Der Kleine Grünauer“ haben wir einen zentralen Ort in Bad Salzuflen gefunden, der für Senioren und Angehörige gut erreichbar sowie attraktiv und bekannt ist.
Der Diakonieverband Bad Salzuflen hat mit dem Kinderheim Grünau einen Kooperationsvertrag über die Nutzung der Räume geschlossen. Wir bieten seit dem 14.10.2010 dort jeweils dienstags und donnerstags von 9.00 – 12.00 Uhr Beratung an.
Dabei werden wir eng mit dem Pflegestützpunkt des Kreises Lippe zusammenarbeiten.
Die Beratung wird von Frau Heike Sikora durchgeführt und von der Diplompädagogin des Diakonieverbandes Bad Salzuflen Frau Gisela Burkhardt unterstützt und begleitet.
30 Jahre Diakonieverband
Feierlicher Gottesdienst mit Ehrungen
Bad Salzuflen. Mit einem Gottesdienst in der evangelisch-lutherischen Gemeinde Bergkirchen feierte der Diakonieverband Bad Salzuflen sein 30-jähriges Bestehen mit anschließendem Empfang. Dort kamen zahlreiche Ehrengäste, darunter auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf, und Pflegebedürftige sowie deren Angehörige miteinander ins Gespräch. Der Verbandsvorsitzende, Pfarrer Markus Honermeyer, Geschäftsführerin Andrea Niederfranke und der stellvertretende Superintendent, Andreas Gronemeier, begrüßten die zahlreichen Gäste.
Renate Niehaus, Landespfarrerin für Diakonie und Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes der Lippischen Landeskirche, und Pfarrerin Cornelia Wentz gestalteten gemeinsam den Gottesdienst, in dessen Verlauf auch langjährige Mitarbeiter geehrt wurden. Seit einem Jahrzehnt sind Marianne Herrmann, Rainer Walkenhorst, Marlis Ulbrich und Gabriele Titho dabei, Gisela Burkhardt arbeitet seit 15 Jahren für den Verband, Sigrid Ingenhaag seit 25 Jahren. Frau der ersten Stunde ist Elisabeth Haus, die seit Verbandsgründung mitwirkt. Ingenhaag und Haus erhielten das goldene Kronenkreuz der Diakonie aus den Händen von Landespfarrerin Niehaus. Wentz und Niehaus erinnerten an die im Christentum verankerte unantastbare Würde des Menschen, die ein Hauptanliegen der Diakonie sei und natürlich auch für den pflegebedürftigen Menschen gelte. Der Mensch dürfe nicht zum Kostenfaktor degradiert werden, auch wenn gute Pflege nicht zum Nulltarif zu haben sei, daran würde man die Politiker erinnern, versprach Niehaus. „Gott hat noch etwas mit uns vor, auch wenn wir auf Hilfe von außen angewiesen sind“, sagte die Landespfarrerin wörtlich.
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Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen während des Festgottesdienstes 30 Jahre Diakonieverband: (von li.) Marlies Ulbrich, Siegrid Ingenhaag, Elisabeth Haus, Geschäftsführerin Andrea Niederfranke und Landespfarrerin für Diakonie, Renate Niehaus
Neueröffnung Café Villa Luise
Beratungscafé des Diakonieverbandes
Das Café Villa Luise in der Parkstraße 11-15 wird ab 1. Oktober 2009 wieder nach außen geöffnet. „Der Diakonieverband bietet mit der Öffnung einen Treffpunkt für Menschen aus Bad Salzuflen und eine Anlaufstelle für Beratung in Fragen rund um das Alter und in Sachen Pflege an, so Geschäftsführerin Andrea Niederfranke. „Die Beratung richtet sich an Patienten, Angehörige von pflegebedürftigen Personen und alle interessierten Menschen in unserer Stadt“, ergänzte Gisela Burkhardt.
Das Café Villa Luise liegt gegenüber dem Stadttheater – in zentraler Lage; der Name „Villa Luise“ wurde von der historischen, denkmalgeschützten Kurpension übernommen, in der nach dem Umbau 2001 Senioren in über 50 Wohnungen leben und vom Diakonieverband Bad Salzuflen betreut werden.
Neben den Themenbereichen Pflege, Pflegeeinstufung und Angebote der Pflegeversicherung werden auch Fragen zu alternativen Wohnformen, Alltagsorganisation, Essenbringdiensten sowie Gesprächs- und Beratungsangeboten des Diakonieverbandes beantwortet. Die wohnortnahe Beratung kann dazu beitragen, dass ältere oder pflegebedürftige Menschen lange in den gewohnten vier Wänden leben oder dorthin zurückkehren können. Im Focus der Beratung ist die Selbstbestimmtheit und Selbstständigkeit des Menschen, so Gisela Burkhardt vom Diakonieverband.
Der Gesprächskreis für pflegende Angehörige unter der Leitung von Marianne Brüggemann wird sich jeweils am 1. und 3. Mittwoch zwischen 15.00-16.30 Uhr im Café treffen. Nach Absprache können sich gerne weitere Gruppen dort etablieren. Das Café ist täglich von 10.00-17.00 Uhr geöffnet, dienstags bis 14.00 Uhr.
Im Angebot sind Kaffeespezialitäten und Kuchen, kleine Snacks und ein wechselndes Wochenangebot für warme Mahlzeiten. Einen Mittagstisch und ein Frühstücksangebot gibt es auf Vorbestellung. „Gäste, die unseren Mittagstisch in persönlicher Atmosphäre ausprobieren möchten, sind uns herzlich willkommen. Die Mitarbeiter der Diakonie im Cafe Villa Luise freuen sich auf jeden Gast“, sagte Andrea Niederfranke. Infos unter Telefon (05222)9995-0.
v. li.: Karin Finke, Manuela Wehmeier, Gisela Burkhardt und Geschäftsführerin Andrea Niederfranke kurz vor der Eröffnung des Beratungscafés „Villa Luise“ des Diakonieverbandes in der Parkstraße 11-15.
Neu: Wir sind jetzt auch unter www.pflege-bad-salzuflen.de erreichbar. Unsere Seite wird weiter ausgebaut. Schauen Sie in Kürze mal wieder herein!
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